Sieben Stühle sind in einer Reihe aufgestellt und bilden als Sequenz eine halbe Umdrehung um die eigene Achse. In dem abgedunkelten Raum wird in schnellen Intervallen exakt beschnittenes Licht nacheinander auf die Stühle projiziert, sodass der Eindruck entsteht, ein Stuhl würde sich durch den Raum bewegen — Der Stuhl im ambivalenten Zustand zwischen Halt und Bewegung.

»Chairway to Heaven« spielt mit der Illusion durch Duplikation den Eindruck von Bewegung zu erwecken, die de facto nicht existiert. Und doch wirkt sie durch ein einfaches optisches Phänomen, die „Trägheit des Auges“. Dem folgend zeigt sich der Stuhl als Augangsmaterial, dessen Zweck es ist Rast zu bieten. Doch dieser Zweck wird im Zuge dieser installation konterkariert, da sie ihn durch Licht in Rastlosigkeit versetzt.

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