Eine Improvisation zwischen einer Frau (Sylvana Seddig) und der Kamera, entstanden bei der Erforschung eines leerstehenden Gebäudes. Die Montage greift in die Kausalität der Handlung ein und definiert auf diese Weise das schwebehafte Spiel zwischen beiden Akteuren.

Der entstandene Film stellt den sozialen körperlichen Dialog zwischen den beiden Figuren aus. Auf der Schwelle zwischen Voyeurismus und Dokumentation nähert sich die Kamera der im Film plötzlich aufgetauchten Frau.

Schließlich widersetzt sich die Frau der Kamera, indem sie ihr das Unentbehrlichste nimmt, das Licht, und macht damit deutlich: Die Kamera ist dem Motiv untertan! Die Frau nimmt der Kamera die Möglichkeit abzubilden und löscht sie damit aus – Sie selbst jedoch verschwindet dadurch ebenso.