Eine Variation von „Verschleißerscheinung“.

Ein Stemmhammer steckt in einem weißen Podest. Spuren und Segmente zeugen von einem gewaltsamen Akt des Eindringens.

In scheinbar beliebigen Abständen setzt das Werkzeug sein Hämmern innerhalb des Sockels fort. Im unteren Bereich ist eine Steckdose angebracht, in die der Stemmhammer eingesteckt ist.

Macht man das Podest als Präsentationsform von Kunst geltend, so kommt SCHRÖDINGERS MEIßEL diesem Anspruch nur folgewidrig nach. Mit martialischer Beständigkeit bohrt sich der Stemmhammer in eben das Objekt, dass ihn zur Kunst erhebt.

Dieser Akt gilt hier als das künstlerische Werk, dass sich ununterbrochen selbst zerstört. Hier referiert der Titel an Versuche von Erwin Schrödinger, der mit seinem berühmten Gedankenexperiment Mechanismen der Quantenphysik versucht hat in die Geltungsbereich klassischer physikalischer Gesetze zu übertragen — Der Stemmhammer in Superposition zwischen erhobenem Ready-Made und einfachem Werkzeug..

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